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CO2-Speicher oder CO2-Bombe?

Schützen wir die Wälder des Nordens!

Die nördlichen Nadelwälder reichen von Kanada über Skandinavien bis nach Russland. Obwohl sie von Meeren getrennt sind, bilden sie ein großes, gemeinsames Ökosystem Und sie spielen eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Klimawandel: Nirgendwo sonst wird so viel Kohlenstoff gespeichert wie in den Wäldern des Nordens

Obwohl sich viele Staaten zum Schutz der Wälder verpflichtet haben, ist dieses Ökosystem in großer Gefahr. Abholzung und Brände zerstören die grüne Krone unseres Planeten. Dadurch ist nicht nur der Lebensraum von zahlreichen Tieren bedroht. Rodungen und Feuer setzen auch Unmengen an gespeichertem Kohlenstoff frei und feuern als CO2 die Klimaerwärmung weiter an.

Greenpeace setzt sich seit vielen Jahre für den Schutz der Wälder in Russland, Skandinavien und Kanada ein. Wir erreichten bereits die Schaffung des kanadischen Great Bear Schutzgebietes, des 74.000 Hektar großen Kalevalski-Nationalparks in Russland und den Schutz von mehr als 100.000 Hektar finnischer Urwälder. Doch die Zerstörung der nördlichen Wälder schreitet weiter voran. Unterstützen Sie jetzt unsere Forderungen!

  • Quellen

    [1] 30 % aus Keenan, R.J., Reams, G.A., Achard, F., de Freitas, J.V., Grainger, A & Lindquist, E. 2015.Dynamics of global forest area: Results from the FAO Global Forest Resources Assessment 2015. Forest Ecology and Management 352: 9–20. Table 1. 26 % aus Hansen, M.C., Stehman, S.V. & Potapov, P.V. 2010. Quantification of global gross forest cover loss. Proceedings of the National Academy of Sciences 107: 8650–8655.

    [2] Crowther, T.W., Glick, H.B., Covey, K.R. et al. 2015. Mapping tree density at a global scale. Nature 525: 201-205.

    [3] Greenpeace-Karte über die Wälder des Nordens, vom WWF adaptiert (siehe http://www.worldwildlife.org/biome-categories/terrestrial-ecoregions), weitere: FAO 2012 (http://www.fao.org/docrep/017/ap861e/ap861e00.pdf); IPCC 2000. Land use, land-use change and forestry. IPCC Special Report, Chapter 1

    [4] https://www.cbd.int/sp/targets

    [5] Morales-Hidalgo, D., Oswalt, S.N. & Somanathan, E. 2015. Status and trends in global primary forest, protected areas, and areas designated for conservation of biodiversity from the Global Forest Resources Assessment 2015. Forest Ecology and Management 352: 68–77. Table

    [6] Hansen, M.C., Stehman, S.V. & Potapov, P.V. 2010. Quantification of global gross forest cover loss. Proceedings of the National Academy of Sciences 107: 8650–8655. N.B.

    [7] Ruckstuhl, K.E., Johnson, E.A. & Miyanishi, K. 2008. Introduction. The boreal forest and global change. Philosophical Transactions of The Royal Society B 363: 2245–2249.

    [8] Bradshaw, C.A., Warkentin, I.G. & Sodhi, N.S. 2009. Urgent preservation of boreal carbon stocks and biodiversity. Trends in Ecology and Evolution 24: 541-548

Jetzt Petition unterzeichnen!

Fordern Sie die Regierungen in Kanada, Schweden, Finnland und Russland zum Schutz der Wälder des Nordens auf!

* Pflichtfelder. Unsere Forderungen im Wortlaut. Wir achten auf Ihre Privats­sphäre, näheres finden Sie in unseren Daten­schutz­bestimmungen. Die Ein­willigung zur Kontakt­aufnahme können Sie jeder­zeit wider­rufen via E-Mail an service@greenpeace.at oder pos­talisch an Greenpeace in der Fernkorngasse 10, A-1100 Wien.

Forderungen

Schützen wir die grüne Krone unseres Planeten

Greenpeace fordert die Regierungen in Kanada, Schweden, Finnland und Russland auf, ihre Versprechen, die im CBD-Übereinkommen verankert sind, einzuhalten und Maßnahmen zu ergreifen, um die Wälder des Nordens zu schützen.

Von Holzeinschlagsunternehmen verlangt Greenpeace, das boreale Waldökosystem nicht zu zerstören. Die Unternehmen müssen den Einschlag in die letzten intakten Urwaldgebiete stoppen. Ebenfalls müssen sie die Rechte indigener Gemeinschaften respektieren sowie Karten ihrer Einschlagsgebiete öffentlich zugänglich machen.

Greenpeace ruft Unternehmen dazu auf, keine Geschäfte mehr mit Produzenten und Lieferanten zu betreiben, welche in die Zerstörung der nördlichen Wälder involviert sind. Die Unternehmen müssen außerdem ebenfalls sicherstellen, dass ihre Lieferanten die Rechte indigener Gemeinschaften respektieren, sowie dass sie Karten ihrer Einschlagsgebiete öffentlich zugänglich machen. Sie müssen auch sicherstellen, dass Produkte aus den borealen Wäldern bei jeder Stufe in der Beschaffungskette rückverfolgbar sind.


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