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Es gibt kein nachhaltiges Palmöl

Kein Palmöl im Tank oder am Teller!

Palmöl ist in unserem Leben allgegenwärtig. Es befindet sich in vielen Lebensmitteln wie Snacks, Süßigkeiten und Fertiggerichten. Es wird für die Herstellung von Körperpflegeprodukten wie Shampoos oder Waschmitteln verwendet. Zusätzlich landet Palmöl auch als Agrotreibstoff in unserem Tank.

Doch die Produktion von Palmöl hat einen hohen Preis: Kinderarbeit und Zwangsarbeit prägen die Produktion. Regenwälder werden großflächig vernichtet. Brandrodungen vergiften die Luft für Mensch und Tier. Zuletzt haben Studien gezeigt, dass Palmöl auch die Gesundheit gefährdet.

Greenpeace setzt sich seit Jahren für eine sozial und ökologisch vertretbare Palmölproduktion ein. Zwar haben internationale Konzerne Richtlinien zugesagt, die diese sicherstellen sollen. Doch die Kriterien von Zertifizierungssystemen wie dem RSPO sind viel zu schwach. Daher sind Politikerinnen und Politiker gefragt – solange Konzerne und Zertifizierungssysteme kein vertretbares Palmöl garantieren können, müssen sie sich gegen Palmöl aussprechen!

Bitte fordern Sie gemeinsam mit Greenpeace die Parteien des österreichischen Nationalrats auf, sich gegen Palmöl auszusprechen!

Jetzt Aufruf unterzeichnen!

Fordern Sie eine klare Stellungsnahme zu Palmöl von den österreichischen Parteien!

* Pflichtfelder. Der Aufruf im Wortlaut. Durch das Abschicken des Formulars erlauben Sie Greenpeace, Sie zu kontaktieren. Wir achten auf Ihre Privatsphäre, näheres finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Petitionstext

Ich fordere von den Parteien des österreichischen Nationalrats, dass

  • sie sich gegen die Beimischung von Palmöl in Agrotreibstoffen aussprechen. Die Österreichische Bundesregierung muss sicherstellen, dass in Österreich kein Palmöl zur Beimischung von Kraftstoffen verwendet wird. Dies muss sowohl für in Österreich produzierte als auch für importierte Agrotreibstoffe gelten.
  • sie versichern, dass sie sich auf EU-Ebene – allen voran im Zuge der österreichischen EU-Präsidentschaft – gegen die Beimischung von Palmöl und anderen Pflanzenölen, für dessen Produktion wertvolle Regenwälder zerstört werden, in Agrotreibstoffen ab 2020 einsetzen.
  • solange es kein Zertifizierungssystem gibt, das nachweislich vertretbares Palmöl anbietet, sie sicherstellen werden, dass ab Mitte 2018 keine Produkte mit oder aus Palmöl in der öffentlichen Beschaffung (inkl. Kantinen in öffentlichen Gebäuden) eingesetzt werden. Als Ersatz für Palmöl sollen in erster Linie regionale Öle aus biologischem Anbau verwendet werden.
  • sie sich auf EU-Ebene, insbesondere im Zuge der österreichischen EU-Präsidentschaft, für strenge Schadstoff-Grenzwerte (für 3-MCPD und Glycidyl-Ester) bei Palmöl und anderen Pflanzenölen einsetzen, die die Gesundheit nicht gefährden.


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