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Wald statt Kohle retten

Der Hambacher Forst ist in Gefahr

In der Nähe von Köln wächst seit Urzeiten der Hambacher Forst. In dem ökologischen Kleinod leben viele bedrohte Arten, darunter die seltene Bechsteinfledermaus. Der Forst existiert seit 12.000 Jahren, als sich die Gletscher der Eiszeit zurückzogen. Von den gewaltigen Wäldern, die einst Europa bedeckten, ist er einer der letzten Reste.

Doch die uralte Geschichte des Hambacher Forsts droht jäh zu enden. Denn der Energiekonzern RWE will die unter dem Wald lagernde Braunkohle fördern – während in Berlin die Kohlekommission tagt, die das Ende der Kohle in Deutschland einleitet. Braunkohle befeuert den Klimawandel, ihre Förderung steht im Widerspruch zu den Klimazielen Deutschlands. Heute steht der Hambacher Forst am Abgrund eines gewaltigen Tagebaus, der ihn bald verschlingen könnte.

Mutige AktivistInnen stellten sich dieser Bedrohung entgegen. Manche von ihnen lebten seit Jahren im Hambacher Forst, in Baumhäusern in luftiger Höhe, wo sie Wind und Wetter trotzten, um das einzigartige Waldstück vor der Kohleindustrie zu schützen – und wochenlang auch den Versuchen, den Wald für die Rodung zu räumen. Sie gewannen Zeit, so dass ein Gerichtsurteil die Rodungen vorläufig stoppen konnte.

Helfen auch Sie, den Hambacher Forst zu retten! Lassen Sie nicht zu, dass eine jahrtausendealte Geschichte endet, um einer veralteten Technologie noch ein paar Jahre Leben zu geben. Lassen wir die Braunkohle im Boden. Unterschreiben Sie jetzt unsere Petition.

Jetzt Petition unterzeichnen!

Setzen Sie ein Zeichen zum Schutz des Hambacher Forstes! Fordern Sie deutsche Politiker dazu auf, die Rodung durch RWE zu unterbinden.

* Pflichtfelder. Der Petitionstext im Wortlaut. Wir achten auf Ihre Privats­sphäre, näheres finden Sie in unseren Daten­schutz­bestimmungen. Die Ein­willigung zur Kontakt­aufnahme können Sie jeder­zeit wider­rufen via E-Mail an service@greenpeace.at oder pos­talisch an Greenpeace in der Fernkorngasse 10, A-1100 Wien.

Petitionstext

Retten wir den Wald, nicht die Braunkohle

Hambacher Wald: Retten statt roden

Während die Kohlekommission über den Zeitplan für den Kohleausstieg verhandelt, will der Energiekonzern RWE Fakten schaffen und ihn im Alleingang hinausschieben. Ab Herbst will er den Hambacher Wald weiter roden und damit neue Flächen für den Kohleabbau erschließen. Damit zeigt der Konzern: Er ist an einem gesellschaftlichen Konsens zum Kohleausstieg nicht interessiert.

Bitte sorgen Sie dafür, dass RWE keine Rodung vornimmt - solange über den Kohleausstieg verhandelt wird. Der Hambacher Wald muss erhalten bleiben!

Diesen Appell richte ich an folgende deutsche Politiker

- NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU)
- NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU)
- Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU)
- Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD)

Das ist eine gemeinsame Aktion mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und Campact e.V.


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