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veröffentlicht am 15.02.2019

Regenwaldzerstörung durch Palmöl: Neue Ausstellung von Greenpeace und Tiergarten Schönbrunn

Ab heute steht Besucherinnen und Besuchern des Tiergartens Schönbrunn eine neue Greenpeace-Ausstellung über die verheerenden Auswirkungen von Palmöl offen. Denn der indonesische Urwald wird in rasantem Tempo gerodet und dort heimische Tiere wie der Orang-Utan sind dadurch stark gefährdet.

Drei Orang-Utans leben im Tiergarten Schönbrunn: Vladimir, Sol und Mota. Ihre Artgenossen in freier Wildbahn sind jedoch massiv gefährdet – denn große Teile ihres Lebensraums werden für Palmölplantagen zerstört. Um darauf aufmerksam zu machen, hat Greenpeace nun gemeinsam mit dem Tiergarten Schönbrunn eine neue Ausstellung zum Thema Palmöl eröffnet. Jung und Alt können sich neben der Orang-Utan-Anlage im Tiergarten Schönbrunn mit interaktiven Info-Wänden und einem eindrucksvollen Kurzfilm zu verschiedenen Themen rund um die gravierenden Folgen der Palmölproduktion informieren.


Schokolade als Regenwaldzerstörer

Ob Schokolade, Waschmittel oder Duschgel – jedes zweite Produkt, das wir weltweit im Supermarkt finden, enthält Palmöl. Es ist das global meistverwendete Pflanzenöl. Angebaut wird es vor allem in Indonesien. Um Platz zu schaffen für die riesigen Plantagen werden jedoch riesige Flächen an Regenwald gerodet. Um die gerodeten Flächen für die Plantagen aufzubereiten, werden danach meist illegale Feuer gelegt und somit zusätzlich große Mengen CO2 freigesetzt.


Indonesiens Orang-Utans sind gefährdet

In den üppigen Wäldern Indonesiens leben neben anderen teils gefährdeten Tierarten auch die Orang-Utans. Indonesien verfügt nach dem Amazonas in Brasilien und dem Kongobecken in Afrika über die weltweit größten Regenwälder. Sie sind neben den Weltmeeren die artenreichsten und wertvollsten Lebensräume der Erde. Rund zwölf Prozent aller bekannten Säugetierarten leben hier. Die drei Gattungen der Orang-Uans sind jedoch mittlerweile stark gefährdet.

Die Konsequenzen der Palmölproduktion sind verheerend: Seit 1990 hat Indonesien ein Viertel seiner Wälder verloren – das sind 31 Millionen Hektar, was fast der vierfachen Größe Österreichs entspricht.

Greenpeace fordert Schutz der Regenwälder

Die Palmölproduktion darf nicht auf Kosten der Orang-Utans weitergeführt werden. Schon jetzt verlieren wir jeden Tag rund 25 der Menschenaffen. Greenpeace setzt sich daher seit Jahren gegen Palmöl aus Regenwaldzerstörung ein und kämpft für den Schutz der Orang-Utans und der indonesischen Regenwälder.

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