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Schützt den Amazonas

Großer Erfolg. Gefahr nicht gebannt.

1,2 Millionen Menschen weltweit haben unsere Erklärung zum Schutz des Amazonas unterzeichnet. Der Einsatz hat sich gelohnt. Die brasilianische Umweltbehörde hat das zerstörerische Projekt gestoppt. Ein Paradies der Artenvielfalt, einer der letzten natürlichen Flüsse des Amazonas sowie ein Teil der Heimat von über 12.000 indigenen Menschen sind nun vorläufig geschützt.

Das Ende des Megastaudamms São Luiz do Tapajós zeigt, dass wir gemeinsam mit Ihrer Hilfe solche Mammutprojekte stoppen können. Aber der Amazonas-Regenwald braucht auch weiterhin Ihre Unterstützung. Mehr als 40 weitere Dämme sind in der Region geplant.

Greenpeace steht Seite an Seite mit den Munduruku und fordert die offizielle Anerkennung ihres indigenen Landes. Damit würden die zukünftigen Staudämme erheblich erschwert werden. Denn im brasilianischen Recht ist verankert, dass indigene Gemeinschaften von ihrem offiziell anerkannten Land ohne ihrem Einverständnis nicht umgesiedelt werden dürfen.

Damit zerstörerische Bauvorhaben nicht mehr den Regenwald bedrohen, müssen auch Unternehmen ihr Herz für den Amazonas öffnen und Verantwortung übernehmen. Konzerne wie die österreichische Andritz AG oder der deutsche Technologie-Konzern Siemens dürfen sich in Zukunft an keinen weiteren Wasserkraftprojekten, die Umwelt und Mensch schaden, beteiligen.

Setzen Sie sich für die größten Regenwälder auf unserem Planeten ein und unterzeichnen Sie die Amazonas-Erklärung!

Jetzt Erklärung unterzeichnen!

Je mehr Menschen die Amazonas-Erklärung unterzeichnen, desto größer ist auch der Druck, den Greenpeace in Verhandlungen auf die Unternehmen und Regierungen ausüben kann.

* Pflichtfelder. Der Text der Amazonas-Erklärung im Wortlaut. Durch das Abschicken des Formulars erlauben Sie Greenpeace, Sie zu kontaktieren. Wir achten auf Ihre Privatsphäre, näheres finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Die Amazonaserklärung

Großer Erfolg, Gefahr nicht gebannt.

Hiermit spreche ich mich für den Erhalt der letzten intakten Amazonas-Urwälder, den Schutz ihrer immensen Artenvielfalt und für die Achtung der Rechte indigener Gemeinschaften aus. Das Amazonas-Becken darf nicht weiter zerstört werden. Diese intakten Urwaldregionen sind für die gesamte Welt von großer Bedeutung, denn ihnen verdanken wir die Regulierung des Weltklimas.

Im Herzen des Amazonas-Regenwaldes bedrohen große Infrastrukturprojekte die noch teils unberührten Wälder. Ein riesiges Staudammprojekt gefährden das Leben einer einzigartigen Tierwelt, die Heimat von Indigenen und einen der letzten frei fließenden Seitenarme des Amazonas, den Tapajós Fluss.

Internationale Firmen fordere ich daher auf, von einer Beteiligung am Bau des Tapajós-Staudammkomplexes in Brasilien öffentlich Abstand zu nehmen und sich an keinen weiteren zerstörerischen Staudammprojekten im Amazonasgebiet zu beteiligen. Der Schutz der letzten Urwälder gehört zu einer verantwortungsvollen Firmenführung dazu.

Gegen die Zerstörung intakter Urwälder stehe ich Seite an Seite mit der indigenen Gemeinschaft der Munduruku. Das 12.000 Menschen zählende indigene Volk lebt hier bereits seit Jahrhunderten im Einklang mit der Natur.

Deshalb fordere ich von der brasilianischen Regierung, keine weiteren Megastaudämme im Amazonas-Gebiet umzusetzen und Sawré Muybu offiziell als Land der Munduruku anzuerkennen. Statt neuer Megastaudämme sollte die Regierung auf den Ausbau sozial- und umweltverträglicher Energie aus erneuerbaren Quellen, wie Sonne und Wind, setzen, deren Potenzial in Brasilien reichlich vorhanden ist.

Was bringt die Unterzeichnung einer Erklärung?

Je mehr Menschen die Amazonas-Erklärung unterzeichnen, desto größer ist auch der Druck, den Greenpeace in Verhandlungen auf die Unternehmen und Regierungen ausüben kann.


Zur Kampagne

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Ziel: 30.000